In nur wenigen Jahren hat es das Rennen zum Klassiker-Status gebracht. Kurz, intensiv, hart – selbst den Klassikerspezialisten wird alles abverlangt. Auf Schotterwegen über die Hügel der Toskana – das lässt vor allem bei Traditionalisten das Radfahrerherz höher schlagen. 

Veranstalter RCS hat die Strecke der 12. Austragung präsentiert. Es geht über insgesamt 184 Kilometer, 34,2 % davon über unbefestigte Wege. Insgesamt sind es elf Schotter-Sektoren, genau wie im Jahr 2017, als Michal Kwiatkowski triumphierte.

Profil Strade Bianche 2018

Im Vergleich zum Vorjahr ändert sich die Strecke kaum. Nur die ersten Kilometer sind etwas anders. Die Entscheidung dürfte wieder im Finale fallen, wenn es mit dem vorletzten Sektor, dem bis zu 15 % steilen Colle Pinzuto, und dem giftigen Tolfe-Anstieg mit bis zu 18% hart zur Sache geht. Das Ziel ist erneut am Piazza del Campo in Siena, bei dessen Anfahrt es auf den letzten Kilometern erneut mächtig steil bergauf geht.

Sektor 1: 2.1km
Sector 2: 5.8km mit Passagen von 10%
Sector 3: 4.4km
Sector 4: “La Piana” 5.5km,
Sector 5: 11.9km
Sektor 6: 8km
Sector 7: 9.5km
Sector 8: 11.5km, der härteste Sektor
Sector 9: 800m, sehr steil 
Sector 10: 2.4km Colle Pinzuto, bis zu 15% 
Sector 11: 1.1km Tolfe, 18% 

 

Das Frauenrennen führt über 136km und 8 Sektoren mit 31,4km Schotter-Pisten.