Arnaud Demare (Groupama-FDJ) hat die erste Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Nach 135 Kilometern von Chatou nach Meudon setzte sich Demare beim schwierigen Sprint auf Kopfsteinpflaster hauchdünn vor Gorka Izagirre (Bahrain Merida) durch. Dritter wurde Christophe Laporte (Cofidis).

Die letzten rund zwei Kilometer führten bergan und das nutzte Alexis Vuilllermoz (Ag2R) für einen Angriff. Der Franzose ging mit rund zehn Sekunden Vorsprung auf die letzten 800 Meter, die auf nassem Kopftseinplaster leicht bergan zum Ziel führten. Vueillermoz wurde eingeholt und es sprintete nur eine kleine Gruppe um den Tagessieg. Mit bloßem Auge war es kaum zu erkennen, ob Izagirre, Demare oder Laporte das Vorderrad zuerst auf der Linie hatte. 

Tim Wellens (Lotto-Soudal) präsentierte sich erneut stark und wurde Vierter. Mike Teunissen (Sunweb) wurde Fünfter. Der Österreicher Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) wurde Siebter.

 

So lief das Rennen

Kurz nach dem Start setzten sich drei Fahrer ab. Pierre Rolland (EF-Drapac), Pierre-Luc Perichon (Fortuneo-Samsic) und Jurgen Roelandts (BMC) konnten schnell einen kleinen Vorsprung herausfahren, doch das Feld ließ sie nicht mehr als rund dreieinhalb Minuten weg. Etwas weniger als 15 Kilometer vor dem Ziel wurde das Trio vom Feld eingeholt.

Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel kam es zu einem Sturz im Feld. Durch diesen wurden einige der Favoriten auf den Gesamtsieg aufgehalten. Jakob Fuglsang verlor 1:38 min. Auch Ilnur Zakarin erreicht 1:19 min nach Demare das Ziel. Mitfavorit Tejay van Garderen (BMC) musste das Rennen nach einem Sturz bereits zuvor aufgegeben.

Vuillermoz griff in der Schlussteigung früh an und setzte sich ab. Doch am Ende reichte es nicht für den starken Kletterer. Demare holte beim ersten Rennen mit dem neuen Namenssponsor Groupama gleich den ersten Erfolg und ist auch der Träger des Gelben Trikots. 

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