Der Ex-Profi Danilo Hondo hat zugegeben, im Jahr 2011 gemeinsam mit einem Erfurter Mediziner Blutdoping betrieben zu haben. Im ARD-Interview sprach Hondo von einem “schwachen Moment”. Er habe mehrfach Bluttransfusionen durchgeführt und wissentlich gedopt. Bezahlt habe er Arzt er Mark S. etwa 30.000 Euro. Im Jahr 2012 habe er die Zusammenarbeit beendet.

Hondo war bis 2014 Profi und bereits im Jahr 2005 gesperrt worden. Beim damaligen Gerolsteiner-Profi wurde das unerlaubte Mittel Carphedon festgestellt. Nach seiner Karriere wurde Hondo Schweizer Nationaltrainer für die Straßenmannschaft. Swiss Cycling hat Hondo fristlos entlassen. “Mir ist klar, dass es natürlich keine berufliche Zukunft, weder bei Swiss Cycling noch in irgendeiner anderen Form im Radsport für mich geben wird”, sagte Hondo im ARD-Interview.