Mikel Iturria (Euskadi-Murias) hat die 11. Etappe der Vuelta 2019 gewonnen. Der 27-jährige Spanier gehörte zu einer Ausreißergruppe, aus der er sich rund 25 Kilometer vor dem Ziel absetzte und als Solist das Ziel erreichte. Den Sprint der Verfolger gewann Jonathan Lastra (Caja Rural) vor Lawson Craddock (Education First).

In der Gesamtwertung änderte sich in den Top10 nichts. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) erreichte mit den anderen Favoriten rund 18 Minuten nach dem Tagessieger mit dem Hauptfeld das Ziel. Roglic führt weiter vor Alejandro Valverde (Movistar) und Miguel Angel Lopez (Astana).

 

So lief das Rennen

Kurz nach dem Start formierte sich eine 14 Fahrer starke Ausreißergruppe. Jorge Arcas (Movistar Team), François Bidard (AG2R La Mondiale), Gorka Izagirre (Astana Pro Team), Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Lawson Craddock (EF Education First), Benjamin Thomas (Groupama-FDJ), Damien Howson (Mitchelton-Scott), Amanuel Ghebreigzabhier, Ben O’Connor (Dimension Data), Matteo Fabbro (Katusha Alpecin), Ángel Madrazo (Burgos-BH), Alex Aranburu, Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) und Mikel Iturria (Euskadi-Murias) zogen davon. Der bestplatzierte Ausreißer lag in der Gesamtwertung mehr als 37 Minuten hinter dem Roten Trikot zurück, so ließ das Feld sie ziehen.

Etwas mehr als 38 km vor dem Ziel lösten sich Aranburo und Izagirre. In der Abfahrt schloss Lawson Craddock zum Duo auf. Auch Damien Howson (Mitchelton-Scott) und Amanuel Ghebreigzabhier (Dimension Data) fanden wieder Anschluss an die Spitze.

Iturria nutzt seine Chance

Immer wieder wurde attackiert und es formierte sich eine achtköpfige Gruppe mit Fabbro, Howsen, Craddock, Ghebreigzabhier, Aranburu, Izagirre, Lastra und Bidard. Iturria schloss etwa 26 km vor dem Ziel gemeinsam mit Cavagna und Thomas zur Spitze wieder auf. Wenig später setzte Iturria dann seinen Angriff.

Immer wieder gab es in der Verfolgergruppe Attacken, aber immer wieder wurde das Tempo verschleppt, weil nach Attacken wieder taktiert wurde. Bei Iturria schwanden im Finale die Kräfte und zwei Kilometer vor dem Ziel lagen die Verfolger nur noch vier Sekunden dahinter. Doch es wurde weiter gepokert und taktiert und so konnte Iturria doch den größten Sieg seiner Karriere einfahren.

Die Wertungstrikots:
Rot: Primoz Roglic
Grün: Primoz Roglic
Berg: Angel Madrazo
Weiß: Miguel Angel Lopez