Wie zuerst Eurosport berichtete, hat sich das Team EF mit einen Brief an die Giro-Organisatoren RCS und  die UCI gewandt. Das Team schlug darin vor, das Rennen nach dem zweiten Ruhetag am Montag, dem 19. Oktober, zu beenden.
Nach bisher 11 positiven COVID-19 Fällen während des Rennens empfehle man das Rennen “im Interesse der Gesundheit und Sicherheit der Fahrer, des Personals und der durchfahrenen Gemeinden” vorzeitig zu beenden.

 
Giro-Organisatoren und die UCI lehnten den Vorschlag offenbar ab. Man würde bei der Veranstaltung eine sichere Rennblase implementieren und die Situation genau überwachen. Zuletzt hatte Orga-Chef Mauro Vengni (Foto oben) immer wieder betont, alle möglichen Maßnahmen für die Sicherheit umzusetzen. 
Am ersten Ruhetag waren 11 Fahrer und Mitarbeiter positiv getestet worden. Die Teams Jumbo-Visma und Mitchelton-Scott hatte in der Folge ihre gesamte Mannschaft vom Rennen zurückgezogen.