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Juan Ayuso – das Wunderkind

Seine erste Grand Tour beendete er auf dem Podium – die Vuelta 2022. Juan Ayuso ist 20 Jahre alt, eines der neuen Wunderkinder des Radsports. Selbst eine hartnäckige Verletzung konnte den Spanier nicht lange aufhalten – bei der Tour de Suisse war er nach eigner Aussage noch nicht wirklich gut in Form, gewann aber das Zeitfahren am Schlusstag und wurde Gesamtzweiter. Nun geht er an der Seite von Joao Almeida bei der Vuelta an den Start und man darf wohl davon ausgehen, dass er erneut in guter Form ist.

Stark im Kampf gegen die Uhr, bergauf exzellent, dazu explosiv und trotz seiner geringen Erfahrung mit einem Gespür für die Rennsituation – Juan Ayuso bringt alles mit, was Top-Rundfahrer brauchen, um erfolgreich zu sein. Doch ganz so frei wie 2022 kann Ayuso nun nicht mehr ins Rennen gehen. Er zählt zu den neuen Topstars, wird beobachtet und bei der Heimrundfahrt natürlich auch mit Erwartungsdruck überhäuft. Das Team versucht dies fernzuhalten, mit Almeida an der Seite ist die Last verteilt. Doch man muss abwarten, wie Ayuso diese Vuelta mental angeht und durchsteht.

Der Parcours dürfte ihm liegen, das Podium wird bei UAE erneut das Ziel sein. Doch die Konkurrenz ist groß. Doch das Team UAE ist extrem stark aufgestellt, hat neben Ayuso und Almeida noch Jay Vine im Aufgebot, der in exzellenter Verfassung ist. Man wird Jumbo-Visma und Evenepoel gern die Verantwortung für das Rennen überlassen – versuchen davon zu profitieren. Sowohl Almeida, als auch Ayuso haben Offensiv-Qualitäten, können von Duellen der Konkurrenz profitieren und dabei gemeinsam gegen die Konkurrenz agieren. Gelingt es dem Team UAE als Einheit aufzutreten, ist das Podium drin – oder gar mehr?

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