Joao Almeida – UAE-Kapitän
Beim Giro d’Italia fuhr Almeida aufs Podium – verdient und mit einer starken Leistung. Dabei überraschte er auch mit offensiver Fahrweise. In den Grand Tours davor eher ein Fahrer, der schwer abzuhängen ist, oder immer wieder zurückkommt, nachdem er distanziert wurde, zeigte er beim Giro ein anderes Auftreten. Mit Erfolg.
Bei dieser Vuelta ist er keiner der absoluten Top-Favoriten auf den Sieg, doch der Parcours passt auch zu seinen Fähigkeiten – die Endschnelligkeit ist vielleicht von Vorteil. Almeida ist stark im Kampf gegen die Uhr, kann auch an den steilen Bergen bei den Allerbesten mithalten. Dass er nun ein extrem starkes Team an seiner Seite hat, nach dem Giro-Podium keinen Druck mehr verspürt, spricht auch für den Portugiesen.
Gelingt es der Teamleitung, aus der Doppelspitze Ayuoso – Almeida mit Bonus Jay Vine das Maximum rauszuholen, kann man um das Podium mitfahren. Schwächelt die Konkurrenz, wird man eiskalt zuschlagen – oder es zumindest versuchen. Joao Almeida ist einer der Anwärter auf einen Platz auf dem Vuelta-Podium.



