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Geraint Thomas – der Routinier

Es ist erst seine zweite Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt für den Waliser. Der bisher einzige Auftritt bei der Vuelta war 2015, als Helfer von Chris Froome, der das Rennen nicht beenden konnte. Nach Rang zwei beim Giro startet Thomas nun in seine zweite Grand Tour in diesem Jahr. Das Terrain ist nicht ideal für den guten Rouleur, aber mit all seiner Erfahrung ist er einer der Kandidaten für einen Top10 Platz in der Gesamtwertung. Je nach dem, wie das Rennen für die Konkurrenz läuft, ist vielleicht sogar etwas mehr drin. Ein echter Podiumskandidat ist Thomas aber wohl nicht.

Thomas hat ein starkes Team an seiner Seite, mit Thymen Arensman vielleicht sogar einen Co-Leader. Auch Egan Bernal wird am Start stehen, scheint nach seinem schlimmen Unfall immer besser in Schwung zu kommen. Sollte bei Ineos Grenadiers schnell klar sein, dass man keinen Fahrer in der Gesamtwertung in den Top5 halten kann, wird man auf Etappensiege umschwenken – dafür haben sie exzellente Optionen. Eventuell kann man auch das Leadertrikot für einige Tage erobern. Man darf wohl mit einer offensiven Fahrweise rechnen, hat auf jedem Terrain Chancen auf Etappensiege.

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