Ein weiterer Rückschlag für Alpecin-Deceuninck
Vom 2. auf den 107. Platz – die Zurücksetzung von Jasper Philipsen durch die Renn-Jury ist für den Belgier ein weiterer herber Rückschlag im Kampf um das Grüne Trikot. Nachdem er heute auf der Zielgeraden von Teamkollegen Mathieu van der Poel in eine aussichtsreiche Position gebracht worden war, zog Philipsen rechts hinüber und machte damit dem hinter ihm fahrenden Wout van Aert die Tür zu. Kurz nach dem Rennen folgte die entsprechende Sanktion der Rennjury.
„Ich bin froh, dass ich auf dem Rad geblieben bin“, erklärte ein angefressener Wout van Aert unmittelbar nach dem Rennen belgischen TV-Reportern. „Wenn das nicht sanktioniert wird, macht es mich wütend. Sie sollten ihn nicht von der Tour ausschließen, aber er sollte deklassiert werden.“ So kam es dann auch und zudem bekam Philipsen 13 Zähler in der Punktewertung abgezogen!
🚴♂️🇫🇷 | Een bloedstollende sprint. Is het Groenewegen of Philipsen? Het is Dylan Groenewegen! De eerste overwinning voor Nederland deze Tour de France is een feit. 🇳🇱🇳🇱🇳🇱 #TDF2024
— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) July 4, 2024
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Verglichen mit anderen Fahrmanövern nimmt sich Philipsens heutiges Verhalten vergleichsweise harmlos aus – doch gibt es nun mal eine Vorgeschichte. So hatten mehrere Teams moniert, dass Cavendish und Philipsen im Finale der 5. Etappe ihre Sprinterlinie verlassen hatten und von der rechten auf die linke Seite rübergezogen waren. Die UCI-Jury reagierte, in dem sie heute vor dem Etappenstart die beiden Teams aufsuchte, um eine härtere Linie bei ähnlichem Sprintverhalten anzukündigen. Offensichtlich hat sie Wort gehalten!


