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Einbruch dritte Woche

Eines der Phänomene bei Grand Tours sind gravierende Leistungseinbrüche in der dritten Woche. Simon Yates verlor mal den sicher geglaubten Girosieg und selbst ein Tadej Pogacar brach im vergangenen Jahr an einem Tag extrem ein. Die Hintergründe zu solche Einbrüchen sind komplex, oft gehen Krankheiten einher. Nicht immer kündigen sich solche Einbrüche an. Schon vor einigen Jahren beschäftigten wir uns mit diesem Thema: Grand Tours: Einbruch in der dritten Woche – das steckt dahinter

Die Abstände in der Gesamtwertung sind riesig, doch ein schwarzer Tag kann schnell den Verlust von mehr als 10 Minuten bedeuten. Natürlich wird vor allem auf die Top3 geschaut – doch für die allermeisten Teams ist auch eine Platzierung in den Top10 ein großer Erfolg, der zudem reichlich UCI-Punkte bringt. Aber auch die drei Überflieger an der Spitze sind nicht 100% sicher vor einem Einbruch. Bei Vingegaard fehlt nach der schweren Verletzung und der kurzen Vorbereitung vielleicht etwas die Basis. Evenepoel fährt stark, aber am Limit und zeigte in der Vergangenheit schon Schwächen – beispielsweise bei der Vuelta 2023, als er bei einem schwachen Tag alle Chancen auf den Gesamtsieg einbüßte. Und selbst Tadej Pogacar – bislang sehr, sehr souverän – erwischte es im vergangenen Jahr heftig, als er auf dem Weg nach Courchevel mehr als fünf Minuten auf Vingegaard verlor.

Die Tour ist erst in Paris Nizza zu Ende – es kann noch viel passieren!

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