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Florian Lipowitz – der Lehrling

Florian Lipowitz (Foto: © Cor Vos)

Nach dem krankheitsbedingten frühen Aus beim Giro 2024 und der starken Vuelta 2024 mit Gesamtrang sieben wird Florian Lipowitz nun in seine dritte Grand Tour starten. „Nach einer tollen Dauphine macht er den nächsten Schritt in seiner Karriere“, sagt Sportdirektor Rof Aldag. Die Qualitäten von Lipowitz sind bekannt, mit Rang drei beim Criterium du Dauphine hat er diese eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vor allem bergauf ist der 24-Jährige extrem stark. Doch als Quereinsteiger hat Lipowitz trotz starker Auftritte noch Luft nach oben. „Es gilt viel zu lernen, viel aufzusaugen“, sagt Aldag.

Florian Lipowitz soll die Tour kennenlernen, an der Seite von Kapitän Primoz Roglic wichtige Erfahrungen machen. Der Trubel der Tour, die Hektik in der ersten Woche, die mediale Aufmerksamkeit – für Lipowitz gibt es einiges zu entdecken. Den Erwartungsdruck versucht die Mannschaft von ihm fern zu halten. Positionierung, taktisches Verhalten – hier sind die Kollegen gefordert, Lipowitz zu führen. Die erste Woche überstehen, dann in den Bergen Roglic zur Seite stehen – das ist der Plan im Red-Bull-Team.

„Die Tour hat eine sehr technische erste Hälfte, durch die wir Primoz und Florian bestmöglich durchbringen wollen“, sagt Aldag und fügt trocken an: „Wenn man nicht ins Hochgebirge kommt, stellen sich alle anderen Fragen nicht mehr.“

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