Mathieu van der Poel (Alpecin-PremierTech) hat die zweite Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Der Niederländer setzte sich im Dreiersprint knapp vor Isaac del Toro (UAE Team Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe) durch.
Im Schotter-Finale griff Van der Poel an und setzte sich vom Feld ab. Doch Del Toro und Pellizzari konnten die Lücke schließen. Zu dritt gingen sie in den Bergaufsprint – Pellizzari eröffnete früh und setzte sich an die Spitze. Doch Van der Poel konnte den Italiener noch abfangen und holte sich den Sieg.
In der Gesamtwertung liegt nun Del Toro an der Spitze. Er führt vor Pellizzari und Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers).
🔻Slippery roads, uphill slopes and exhausted riders. The @continentaltire Last KM had it all!
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 10, 2026
🔻 Strade scivolose, pendenze severe e corridori esausti. L'ultimo @continentaltire KM ha proposto un menù completo!
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Das Rennen: Eine überwiegend flache Etappe mit kniffligem Finale mit Schotter!

Was sonst so passierte:
Eine kleine Ausreißergruppe bestimmte zunächst das Rennen. Manuele Tarozzi (Bardiani CSF 7 Saber), Joan Bou (Caja Rural – Seguros RGA), Alessandro Iacchi (Solution Tech NIPPO Rali) und Diego Pablo Sevilla (Team Polti VisitMalta) wurden vom Feld an der kurzen Leine gehalten. Den Sprint um die Bergpunkte gewann Diego Pablo Sevilla. Rund 38 Kilometer vor dem Ende waren die Ausreißer eingeholt.
Das Feld ging geschlossen in den Schotter-Abschnitt rund sieben Kilometer vor dem Ende – Julian Alaphilippe bestimmte dann zunächst das Tempo. Sechs Kilometer vor dem Ende setzte sich Van der Poel an die Spitze und erhöhte das Tempo. Er setzte sich zunächst ab, doch Del Toro und Pellizzari konnten wieder zum Crossweltmeister aufschließen. Auf dem durch Regen schmierigen Untergrund gab es einige Stürze, auch Thymen Arensman, der Gesamtzweite vor dem Rennen, stürzte und fiel zurück.
Am Ende machte das Spitzentrio den Sieg unter sich aus – Pellizzari eröffnete am Ende früh den Sprint um den Tagessieg, wurde aber noch abgefangen und Van der Poel holte den Sieg.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Hartes Stück Arbeit, aber Van der Poel setzt sich durch und holt als Favorit den Tagessieg. In der Gesamtwertung spielt van der Poel keine Rolle, nachdem er am Montag im Zeitfahren nicht ans Limit ging.
- Del Toro erwartungsgemäß stark! Er schloss die Lücke zu Van der Poel auf dem Gravel und verpasste am Ende den Tagessieg nur knapp. Er ist weiter der Favorit auf den Gesamtsieg.
- Pellizzari überraschend stark! Beim Saisoneinstand fuhr Giulio Pellizzari stark, bei Strade Bianche konnte er sich dann nicht so zeigen. Nun aber lieferte er ein sehr gutes Rennen und hätte sogar fast den Etappensieg geholt. Richtig starker Auftritt des 22-Jährigen, der einer der Favoriten auf das Podium von Tirreno-Adriatico ist.
- Bitter für Ineos – Thymen Arensman stürzte auf dem Gravel-Abschnitt in einer Rechtskurve und kassierte mehr als eineinhalb Minuten. Damit fällt er in der Gesamtwertung weit zurück – lag vor der Etappe auf Gesamtrang zwei, nach einem sehr guten Zeitfahren.
- Magnus Sheffield erreichte in der Verfolgergruppe das Ziel und liegt nun auf Gesamtrang drei, muss das Weiße Trikot an del Toro abgeben.
- Ausreißer Sevilla holte zwar die erste Bergwertung, das Bergtrikot aber bekam Van der Poel, der nun punktgleich in der Sonderwertung führt.
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