
Nach dem Sieg von Filippo Ganna beim Auftaktzeitfahren geht der Italiener nun im Leadertrikot in die zweite Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico. Ganna hat gute Chancen das Trikot am Dienstag zu verteidigen, doch das Finale ist anspruchsvoll und es kann durchaus größere Abstände geben. Im Kampf um die Gesamtwertung ist dieses zweite Teilstück durchaus von Bedeutung, denn ohne echte Bergetappe wird es in der Endabrechnung wohl eng zugehen. Das Finale in San Gimignano bietet eine sehr gute Gelegenheit, etwas Zeit in der Gesamtwertung gutzumachen. Es ist gutes Terrain für Klassikerspezialisten wie Mathieu van der Poel, der am Montag im Zeitfahren nicht komplett ans Limit gegangen ist und sicher einer der Favoriten auf den Tagessieg beim Gravel-Finale am Dienstag.
Der erste Teil Etappe ist zunächst wenig anspruchsvoll, aber das Finale hat es dann richtig in sich! Hier geht es über Schotter und am Ende steil hinauf nach San Gimigniano. Es ist sicher Power, aber wohl auch Timing gefragt.
Die Vorschau wird präsentiert vom Hotel HAUS AM HANG – das Rennrad-Hotel am Kalterer See in Südtirol
Die Strecke

Von Camaiore geht es zunächst flach gen Süden. Vorbei an Pisa und anschließend bis Cecina. Danach geht es gen Osten und das Terrain wird anspruchsvoller. Die Sprintwertung wird 72 Kilometer vor dem Ende abgenommen, anschließend geht es zur ersten Bergwertung des Rennens. Nach der Bergwertung folgt eine kurze Abfahrt, anschließend bleibt es wellig, bis ins Finale. Die letzten Kilometer haben es dann in sich!
Schotter Finale

Knapp sieben Kilometer vor dem Ende geht es auf Schotter, dann geht es direkt bergauf. Stellenweise durchaus giftig steil! Die Steigung ist insgesamt rund zwei Kilometer lang, danach geht es wellig auf Schotter weiter nach San Gimignano. Dort beginnt die finale Steigung – zunächst auf Asphalt, doch nachdem das Stadt-Tor passiert ist, geht es auf Kopfsteinpflaster weiter bergauf zum Ziel.
Die Favoriten
Das Finale dürfte Mathieu van der Poel sehr liegen und er ist sicher der Top-Favorit für den Tagessieg. Aber auch Isaac del Toro, Wout van Aert und Fahrer wie Paul Lapeira sollte man nicht unterschätzen. Wird direkt in den Gravel-Abschnitt attackiert, wird das Feld dort wohl komplett auseinander fliegen. Kann sich dort ein Fahrer bereits absetzen? Oder löst sich ein Grüppchen? Van der Poel wird ganz sicher von der Konkurrenz beäugt und man wird versuchen ihn taktisch in die Defensive zu bringen. UAE könnte Jan Christen als offensive Karte spielen, Del Toro bei Van der Poel bleiben. In solch Bergaufsprint ist Van der Poel sicher schwer zu schlagen, doch Del Toro ebenfalls brutal stark.
**** Mathieu van der Poel
**** Issac del Toro
*** van Aert, Christen, Ciccone
** Roglic, Lapeira, Kron, Strong, Johannessen, Jorgenson, Pellizzari
* Ganna, Healy, Tiberi, Vendrame, Bilbao,


