Mathieu van der Poel (Alpecin-PremierTech) hat die vierte Etappe von Tirreno-Adriatico gewonnen und seinen zweiten Tagessieg bei der Fernfahrt eingefahren. Der Niederländer setzte sich im Sprint der kleinen Spitzengruppe vor Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe) durch. Dritter wurde Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility).
Mit den sechs Bonussekunden für Rang zwei zieht Pellizzari an Isaac Del Toro (UAE-XRG) in der Gesamtwertung vorbei und setzt sich an die Spitze. Er führt nun vor Del Toro und seinem Teamkollegen Primoz Roglic.
🔻 The power did all the talking. A UAE-misunderstanding, the Italians anticipate, but no one could come close to Mathieu.
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 12, 2026
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Das Rennen: 213 wellige Kilometer. Im Finale über einige kurze, giftige Steigungen.

Was sonst so passierte:
Eine große Gruppe setzte sich früh ab. Tibor Del Grosso (Alpecin -Premier Tech), Jakub Otruba (Caja Rural-Seguros RGA), Rémy Rochas (Groupama-FDJ United), Liam Slock (Lotto Intermarché), Iván García Cortina (Movistar), Laurenz Rex (Soudal-QuickStep), Dries De Bondt (Jayco AlUla), Mattia Gaffuri (Picnic PostNL), Diego Pablo Sevilla (Polti VisitMalta), Timo Kielich (Visma | Lease a Bike), Larry Warbasse (Tudor) und Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility).
Sevilla holte sich bei Bergwertungen die Zähler und baute seinen Vorsprung in der Sonderwertung aus. Etwas mehr als 40 Kilometer vor dem Ende fiel die Spitzengruppe auseinander, der Vorsprung aufs Feld schmolz dahin. Jakub Otruba löste sich an der Spitze rund 27 Kilometer vor dem Ende, das Feld lag zu diesem Zeitpunkt nur noch etwas mehr als eine Minute zurück.
Als es in die letzte Steigung ging, war auch Otruba eingeholt und das Feld wieder geschlossen. Jorgenson machte bergauf das Tempo, das Feld fiel auseinander. Nur eine kleine Gruppe erreichte den Gipfel – Del Toro zog vorbei und holte die Bergpunkte. Die Gruppe blieb bis zum Ziel vorn und Van der Poel holte sich den Sieg.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Van der Poel lieferte ein starkes und cleveres Finale – er ließ Van Aert die Lücke zu Jan Christen schließen, der zunächst attackiert hatte, setzte nach dem Angriff von Ganna direkt drüber und eröffnete den Sprint früh – souveräner Etappensieg. „Ich hatte mit einer Attacke von ihm (Ganna) gerechnet“, sagte Van der Poel nach dem Rennen. Etappensieg Nr. 2 und Punkte satt fürs Sprinttrikot.
- Pellizzari holte sich im Sprint die sechs Bonussekunden und ist nun im blauen Leadertrikot – stark und clever!
- Matteo Jorgensen arbeitete viel für Van Aert, verkleinerte im letzten Anstieg die Gruppe und machte im Finale lange das Tempo – eine starke Leistung, die aber nicht belohnt wurde.
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