
Magnus Cort (Uno-X Mobility) hat die zweite Etappe der 105. Volta Ciclista a Catalunya gewonnen. Der 33-jährige Däne setzte sich im Massensprint vor dem 21-jährigen Franzosen Noa Isidore (Decathlon CMA CGM) durch. Dritter wurde der 23-jährige Italiener Francesco Busatto (Alpecin-Premier Tech).
In der Gesamtwertung führt weiter Dorian Godon (INEOS Grenadiers), nun zeitgleich vor Cort. Gesamtdritter ist Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe).
A textbook leadout 🫡
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) March 24, 2026
Magnus Cort Nielsen wins Stage 2 of Volta a Catalunya after a perfectly executed team setup 💪🏻 pic.twitter.com/SFefkDShn9
Das Rennen: 167 Kilometer von Figueres nach Banyoles.
Was sonst so passierte:
Die Gruppe des Tages bildeten Liam Slock (Lotto-Intermarché), Baptiste Veistroffer (Lotto-Intermarché), Julen Arriola-Bengoa (Caja Rural-Seguros RGA), Diego Uriarte (Equipo Kern Pharma) und Samuel Fernández (Euskaltel-Euskadi). Das Feld kontrollierte den Rückstand, gönnte den Ausreißern nur rund drei Minuten Vorsprung. Veistroffer holte die erste Bergwertung, verteidigte das Sondertrikot. Er räumte auch bei den Sprintwertungen ab.
Das Feld reduzierte nach und nach den Rückstand. Rund 30 Kilometer vor dem Ende fiel die Spitze komplett auseinander. Veistroffer und Slock kämpften verbissen an der Spitze, behaupteten sich lange vorn. Erst einen Kilometer vor dem Ende war auch Slock eingeholt und das Feld bereitete den Sprint vor.
Die Erkenntnisse des Tages:
- Cort holt seinen ersten Saisonsieg. Er war in der letzten Kurve gut positioniert, nutzte den Windschatten von Ivo Oliveira und siegte souverän. Nach langer Leidenszeit mit gesundheitlichen Problemen ein enorm wertvoller Sieg!
- Auftaktsieger Godon war zu weit hinten, als der Sprint eröffnet wurde, so ohne Chance auf den Tagessieg.
- Gelungene Vorarbeit von Anthon Charmig – er manövrierte Cort vor der letzten Kurve nach vorn, setzte ihn perfekt ab und zog dann noch an – stark.
- In der letzten Abfahrt zerbrach das Feld in mehrere Gruppen. In der hinteren Gruppe war Florian Lipowitz – er investierte dann in einer kleinen Gegenwelle etwas Energie und sprang nach vorn. Das wirkte leichtfüßig.
- Veistroffer sammelte erneut Bergpunkte und bleibt im Sondertrikot.
- Bitteres Aus für Henri Uhlig. Der 24-Jährige stürzte in einer Abfahrt und musste das Rennen aufgeben. Besonders bitter – für Uhlig lief es in den vergangenen Tagen wieder richtig gut!
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