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Pogacar und die Raketen-Stufen zum Erfolg

Er war der große Favorit und er hat sich souverän den Sieg geholt. Es wirkte beinahe wie in einem Computerspiel – Pogacar zündete nach und nach seine Raketenstufen, bis er allein an der Spitze lag und sich am Ende als souveräner Sieger feiern lassen konnte.

Sein Teamkollege Mikkel Bjerg rollte auffallend leicht gekleidet in Richtung Start – er kontrollierte die frühe Ausreißergruppe. Dann kam am Molenberg die erste Raketenstufe – Vollgas zum Fuße des Anstiegs, vor allem Nils Politt machte die Positionsarbeit.

Die Trägerrakete Florian Vermeersch macht Tempo hinauf und oben war das Favoritenfeld nur nur 16 Fahrer groß.



Am Oude Kwaremont dann die nächste Raketenstufe – die ‚Pogacar I‘ zündete planmäßig und nur Van der Poel und Evenepoel konnten folgen. Im Paterberg wenig später dann die nächste Stufe und Evenepoel platze ab. Es wurde anschließend im Duo gekreiselt und Pogacar sorgte dafür, dass Evenepoel nicht wieder Anschluss finden konnte.

Schließlich kam in der finalen Auffahrt zum Oude Kwaremont die letzte Raketenstufe – ein verbauter Extra-Pogi-Tank sorgte dafür, dass auch Mathieu van der Poel den galaktischen Weltmeister ziehen lassen musste. Der Nachbrenner ließ Pogacar den Paterberg hinauffliegen und er konnte die Triumphfahrt nach Oudenaarde genießen.

Radsport kann komplex sein, taktisch diffizil, spektakulär, voller Wendungen und Überraschungen – aber er kann auch aussehen wie ein Computerspiel. Diese Ronde war ein brutal hartes Radrennen, der eindeutig stärkste Fahrer hat gewonnen.


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