Der Weißrusse absolvierte den 53 Kilometer langen Parcous im amerikanischen Richmond in 1:02:29 min und verwies den Italiener Adriano Malori mit einem Vorsprung von 9 Sekunden auf den zweiten Rang. Bronze holt der Franzose Jerome Coppel in einer Zeit von 1:02:56 min.

beeindruckend stark – Vasil Kiryienka (Foto: Roth&Roth roth-foto.de)
beeindruckend stark – Vasil Kiryienka (Foto: Roth&Roth roth-foto.de)

Rang vier ging an den Spanier Nicolas Castroviejo. Fünfter wurde Tom Dumoulin aus den Niederlanden.

Kiryienka teilte sich das Rennen perfekt ein und lag bei allen Zwischenzeiten in Front.

Der Cottbuser Tony Martin wurde mit einer Zeit von 1:03:46 min Siebter. Damit verpasste der dreimalige Weltmeister in seiner Paradedisziplin die erhoffte Medaille. Vor dem Rennen hatte Martin den Titel als Ziel ausgegeben und gehofft, sein erstes Regenbogentrikot seit 2013 zu erobern. An der ersten Zwischenzeitnahme war Martin noch im Plan, lag mit knappem Rückstand auf Rang zwei. Doch nach einem Drittel der Strecke hatte 30-Jährige schon einige Sekunden Rückstand und war nur Achter. Im Ziel war der Rückstand mit mehr als einer Minuten überraschend groß.

nicht sein Tag – Tony Martin (Foto: Roth&Roth roth-foto.de)
nicht sein Tag – Tony Martin (Foto: Roth&Roth roth-foto.de)

Auch Rohan Dennis, der bei der Tour de France das Auftaktzeitfahren gewonnen hatte, blieb ohne Medaille. Der Australier war neben Martin als einer der Top-Favoriten ins Rennen gegangen. Bereits an der ersten Zwischenzeit hatte Dennis einen kleinen Rückstand, büßte dann noch mehr Zeit ein, als er sein Rad wechseln musste. Am Ende landete der 25-Jährige auf Rang sechs, mit 1:06 min Rückstand auf Sieger Kiryienka.

Nikias Arndt aus Buchholz landete mit 1:07:16 min auf Platz 52.