Am langen Schlussanstieg griff Winner Anacona (Movistar) bereits 14 Kilometer vor dem Ziel an und setzte sich aus der Favoritengruppe ab. Gemeinsam mit César Nicolás Paredes (Medellin) holte Anacona die Fahrer der frühen Ausreißergruppe nach und nach ein. Sie bauten die Führung gegenüber der Favoritengruppe schnell aus und behaupteten sich bis zum Ziel vorn.

Am Ende ging Anacona gemeinsam mit Paredes und dessen Teamkollegen Cristian Montoya, der zur frühen Ausreißergruppe gehört hatte, auf den letzten Kilometer. Im Sprint holte sich Anacona den Etappensieg und ist nun auch Gesamtführender der Vuelta a San Juan. César Nicolás Paredes wurde nach 170 Kilometern von San Martín zum Alto Colorado Zweiter. Platz drei ging an Cristhian Montoya.


 

Alaphilippe muss Leadertrikot abgeben

Nachdem Anacona am Schlussanstieg früh angegriffen hatte, spannte sich das Deceuninck-QuicStep-Team von Leader Julian Alaphilippe vor das Feld. Zunächst machte lange Peter Vakoc das Tempo, später übernahm Remco Evenepoel. Doch sowohl Movistar, als auch Medellin machten es Alaphilippe schwer. Sowohl der 42-jährige Oscar Sevilla (Medellin), als auch Richard Carapaz (Movistar) attackierten im Anstieg und setzten den Leader zusätzlich unter Druck. Etwa zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel griff dann Alaphilippe aus der Favoritengruppe an, doch er konnte sich weder entscheidend absetzen, noch den Rückstand zu Anacona entscheidend verringern. Nairo Quintana (Movistar) hatte aufgepasst und sich sofort an Alaphilippes Hinterrad geheftet um die Aktion zu neutralisieren.

Am Ende erreichte Alaphilippe 57 Sekunden nach Anacona das Ziel und liegt nun in der Gesamtwertung 41 hinter dem Kolumbianer auf Rang zwei. Gesamtdritter ist Oscar Sevilla.

Einen starken Auftritt zeigte der Schweizer Neo-Profi Gino Mäder (Dimension Data). Er wurde Zehnter.