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Parcours-Experimente

Vuelta – spanische Tradition

Die Spanien-Rundfahrt hat sich in den vergangenen Jahren prächtig entwickelt. Sie hat an Bedeutung gewonnen, lockt Top-Stars an und bietet meist ein packendes Rennen. In diesem Jahr war der Parcours sehr speziell. Das lag an dem Start in den Niederlanden, aber auch an der Strecke. Die ganz steilen Berge waren nach der Hälfte des Rennens geschafft. Die Schlusswoche hatte zwar einige Höhenmeter, aber keine Monsterberge. Langweilig war es keineswegs, auch der Kampf um die Etappensiege aus den Fluchtgruppen war sehr unterhaltsam.

Die schweren Berge nach vorn zu ziehen hat natürlich den positiven Effekt, dass der Kampf um das GC früh entbrennt. Wenn allerdings der Mann in Rot vor der Schlusswoche sagt, dass die schweren Berge nun geschafft seien, ist das vielleicht nicht das, was die Fans wollen.

Auch wenn diese Vuelta mit anderen Dingen zu kämpfen hatte, beispielsweise einer ganzen Reihe von Covid-Infektionen, war es eine interessante Rundfahrt. Was die Choreografie des Rennens und den Parcours betrifft, wäre es jedoch wenig überraschend, würde man im kommenden Jahr wieder einen der üblen Ziegenpfade in der Schlusswoche platzieren. Der Angliru am vorletzten Tag? Vielleicht, vielleicht lässt man sich auch etwas anders einfallen. Denn gerade der Mut für neue Ideen hat dieser Vuelta in den vergangenen Jahren den Aufwind beschert.

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