Kleine Teams auf großer Bühne
In einem Peloton mit Mathieu van der Poel, Wout van Aert und der Lidl-Trek-Armada ist es für die Pro-Teams definitiv nicht einfach, ein Stückchen vom Kuchen abzubekommen. Doch viele verkaufen sich gut, nutzen die Chancen die sich bieten. Mit der deutschen Brille draufgeschaut, stechen Jannik Steimle mit seinem Team Q36.5 und auch das Tudor-Projekt um Marius Mayrhofer (oben im Interview nach Gent-Wevelgem) ins Auge. Steimle fuhr beim E3-Prijs in der Spitzengruppe lange mit, verpasste am Ende etwas unglücklich eine Top20-Platzierung. Mit seinem Sieg beim Grand Prix de Denain ist Steimle ohnehin absolut im Soll, doch die offensive Fahrerweise ist für sein Team von großer Bedeutung. Am Sonntag bei Gent-Wevelgem war es dann Teamkollege Cyrus Monk, der in der Gruppe des Tages war.
Bei Tudor hat man mit Matteo Trentin einen absoluten Top-Fahrer, den man unterstützt und der für Sichtbarkeit und Ergebnisse sorgen soll. Marius Mayrhofer steckt für die Klassiker noch im Lernprozess, bestreitet viele Rennen das erste Mal, schlägt sich aber ordentlich.
Nächste Woche steht dann das flämische Monument an – die größte Klassiker-Bühne. Man darf gespannt sein, was ihnen dort gelingt.


