Bora-hansgrohe – ein wertvolles Podium
Jordi Meeus sprintete in Wevelgem auf Rang drei und bescherte dem Team Bora-hansgrohe ein Top-Klassiker-Resultat. Das Ergebnis kam vielleicht etwas glücklich zustande, zieht man in Betracht, dass dieses Rennen auch ganz anders hätte verlaufen können. Doch man investierte in die Verfolgung viel und machte dies mit einem Mann wie Meeus in den eigenen Reihen natürlich genau für diesen Rennausgang – den Sprint ums Podium.
Zuvor war man, wie schon beim E3-Prijs, kein rennprägender Faktor. Bei Gent-Wevelgem waren zwar auf der Windkante zwei Fahrer vorn dabei, später spielte man aber keine große Rolle, als 80 Kilometer vor dem Ende am Kemmelberg die Vorentscheidung gesucht wurde. Man spielte eben seine Karte aus und wurde mit einem Podestplatz belohnt – so ähnlich drückte es auch der Sportliche Leiter Heinrich Haussler aus. Für das deutsche Team ist das Podium in Wevelgem ein super Ergebnis, das die Gefahr beseitigt, dass die Klassiker-Kampagne erneut zum Disaster wird. Der Druck ist sicher etwas geschwunden, vielleicht setzt das Kräfte frei und man kann dies in den kommenden Wochen nutzen.



