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Wunderkind in Lauerstellung – Remco nah an den Galaktischen

Nach dem Critérium du Dauphiné gehörte Remco Evenepoel nicht zum engsten Tour–Favoritenkreis. Doch zum Start der Tour de France war er nicht nur sichtlich schlanker – man spricht von mehr als 2 Kg – sondern präsentierte sich sehr stark. Am Galibier unterstrich er das eindrucksvoll. Der Attacke von Pogacar konnte er nicht folgen, bergauf auch nicht bei Vingegaard mitfahren – aber hinter dem Galaktischen-Duo war er der stärkste Fahrer! Zumindest bergauf.

Schwächen offenbarte der Belgier dann aber bergab. „Es war schnell, technisch und ein bisschen beängstigend. Der Asphalt erinnerte mich an das Baskenland, eine holprige Straßenoberfläche. Ich habe mich nicht hundertprozentig wohl gefühlt“, so Evenepoel im Ziel zu Sporza. So stark, wie er am Galibier fuhr, ist er aktuell der Top-Anwärter auf einen Platz hinter dem Über-Duo! „Top 5 bleibt der Plan, aber je näher wir dem Podium kommen, desto mehr müssen wir danach streben. Ich jage einen Etappensieg und dann können wir uns das Klassement anschauen“, so Evenepoel. Man darf schon jetzt auf das Zeitfahren in wenigen Tagen gespannt sein!

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