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Punktekampf – Grün gibts nicht geschenkt

Bevor die Kletterer sich in Szene setzten, trugen die Sprinter einen harten Kampf um die Punkte aus. Mads Pedersen setzte eine frühe Attacke, löste sich mit einer kleinen Gruppe – er hatte die Sprintwertung nach genau 18,9 Kilometern im Blick. Das Team Alpecin-Deceuninck entschied dann, nachzuführen und opferte Silvan Dillier. Die Entscheidung, komplett nachzufahren, kam aber zu spät. Denn man konnte zwar die Lücke zur Spitze schließen, doch auch Philipsen tat die Verfolgung so weh, dass er am Ende im Sprint „nur“ Vierter wurde.

Pedersen setzte nicht nur die schlaue Attacke zu Beginn, sondern ließ sich nicht stumpf zurückfallen, als er rund einen Kilometer vor der Sprintwertung eingeholt wurde – stattdessen ließ weiter Tempo fahren – seine Teamkollegen ballerten bis kurz vor die Sprintwertung und Pedersen holte sich die 20 Zähler. Philipsen nur 13!

Der Kampf um Grün ist in vollem Gange – dank der Positionierung der Sprintwertung vor dem ersten langen Anstieg des Tages, kamen die Zuschauer in den Genuss einer packenden Anfangsphase – die für viele Profis sehr, sehr schmerzhaft war und für den ersten Bruch im Peloton sorgte. Die Tour ist die Tour – verschenkt wird nix!

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