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Ein Sturz zu viel

Primoz Roglic (Foto: © Roth&Roth / CV)

Am Mittwoch kam Primoz Roglic noch glimpflich davon – er stürzte in der letzten Abfahrt, verlor den Anschluss an Evenepoel, wurde aber aufgrund der 3-Kilometer-Regel im Ziel mit der gleichen Zeit wie der Belgier gewertet. Glimpflich war der Sturz ausgegangen, der durch eine Unachtsamkeit ausgelöst wurde.

Doch nur 24 Stunden später erwischte es Roglic erneut – diesmal viel schwerer. Der Slowene krachte auf die Schulter, verlor am Ende fast zweieinhalb Minuten auf die Spitze. Wie schwer der Sturz war, bzw. welche Folgen er hat, ist kurz nach Etappenende nicht abzusehen. Roglic wird vom medizinischen Personal untersucht, erst dann wird man sehen, wie schwer die Verletzungen sind. Doch auch ohne genau Diagnose scheint klar – der Traum von Gelb ist endgültig ausgeträumt. Fast fünf Minuten hat Roglic nun Rückstand. Es wäre wohl ein Wunder nötig, würde er noch einmal in die Nähe des Gelben Trikots kommen können.

Für Roglic, aber auch sein gesamtes Bora-Team ist es ein heftiger Rückschlag. Sie wollten um Gelb kämpfen, haben das gesamte Team um Roglic nominiert und aufgebaut – müssen nach 12 Etappen bangen, dass der Star überhaupt im Rennen bleiben kann.

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