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Merlier, typisch Merlier

Es war knapp, aber Tim Merlier hatte am Ende sein Vorderrad vor dem von Jonathan Milan. Ein enges Duell der aktuell besten Sprinter. Merlier holt den Etappensieg, und das so, wie es vielleicht nur er kann. Denn ganz allein musste er sich auf den letzten eineinhalb Kilometern durchschlagen. Die Helfer waren weg – Merlier musste sich selbst positionieren. „Man verliert viel Energie um in Position zu kommen, aber ich wusste, dass ich um den Sieg sprinten kann, wenn ich in Position bin“, so Merlier nach dem Rennen. Beeindruckend, mit welch Zwischensprint er rund 900 Meter vor dem Ende nach vorn kam und sich dann resolut das Hinterrad von Milan sicherte. Der wiederum hatte einen Kilometer vor dem Ende noch mehrere Teamkollegen vor sich, die ihn gut in Position brachten.

Die leicht kurvige Anfahrt zum Ziel und der Gegenwind (der es unmöglich macht das Feld wirklich lang zu ziehen) machten das Finale gefährlich und die Positionierung schwierig. Am Ende zählte die Position, dann Timing und Power – Merlier setzte sich im Chaos knapp durch und holt den ersten Etappensieg für sein Team Soudal-QuickStep.

„Kein Sprinter ist so gut im Chaos, wie Tim. Er findet seinen Weg, er fühlt den Sprint“, fasst es der Sportliche Leiter Tom Steels am TNT-Mirko perfekt zusammen. Ein Sieg, typisch Merlier – der aktuell beste Sprinter der Welt.


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