Zurück
Nächste

Erst Sprintankündigung auf Twitter, dann Angriff bei Seitenwind

Vingegaard bei Seitenwind ganz vorn (Foto: © Cor Vos)

Am Samstag sorgte die Beteiligung von Wout van Aert am Massensprint ein wenig für Verwunderung. Denn vor der Etappe hatte er noch gesagt, dass es nicht sein Plan sei, mitzusprinten. Am Ende landete er bei der 8. Etappe hinter Milan auf Rang zwei. In den Interviews im Ziel wurde er dann natürlich auch zu seinen Aussagen vor dem Rennen gefragt. „Ich werde es beim nächsten Mal bekannt geben und auf Twitter posten“, sagte Van Aert mit einem Lachen. Und tatsächlich, am Morgen vor der 9. Etappe setzte Van Aert einen Ankügungstweet ab: „ich werde heute mitsprinten“.

Nun kündigte Van Aert also an, dass er mitsprinten wolle – war aber im Finale nicht vorn dabei. Das hatte wohl aber weniger mit dem Interesse an einem Massensprint, sondern eher mit Teamaufgaben zu tun. Denn bei Seitenwind versuchte das Team Visma | Lease a Bike das Feld „auf die Kante“ zu nehmen und in Stücke zu reißen. Van Aert war in Sachen Positionierung und Tempoarbeit eingebunden – rollte am Ende in der zweiten Gruppe ins Ziel. Vielleicht werden seine Tagesankündigungen nun zum festen Bestandteil der Tour-Berichterstattung. Oder machen nun gar seine Kollegen mit, um Medien und Konkurrenz zu verwirren? Abwarten!


Die Nachbesprechung wird präsentiert von JOIN – der #1 KI Trainings-App für RadfahrerInnen 

Zurück
Nächste