„No Rules“

Es wurde der erwartet harte Start in die Etappe. Der Kampf um die Gruppe wurde intensiv geführt, vom Start weg ein Höllentempo angeschlagen. Angriffe, Konterangriffe, die nächsten Attacken – es dauerte ewig, ehe sich das Rennen etwas beruhigte. 82 Kilometer vor dem Ziel wurde das Tempo im Feld dann gedrosselt. Die Fahrer nutzen die Chance für einen Toilettenstopp. Das Gelbe Trikot nahm raus, Pogacar hielt an. Das Tempo war für einen kurzen Moment richtig raus.
Doch dann griffen zwei Groupama-FDJ-Fahrer an und lösten damit weitere Attacken aus. Für die Fahrer im hinteren Teil ein Problem. Healy war bereits wieder zurück im vorderen Teil des Feldes, Tadej Pogacar hingegen noch nicht. „Da hätten sie Tadej richtig flicken können, da hätte er zwei, drei Minuten verlieren können“, sagte Pascal Ackermann im ARD-Interview nach der Etappe zur Situation.
Das Feld war tatsächlich in mehrere Gruppe zerfallen. Der Mann in Gelb und auch Remco Evenepoel in einer vorderen Gruppe, Tadej Pogacar in einer hinteren Gruppe. Eine solche Attacke, während Klassementfahrer sich zum Auto zurückfallen ließen oder einen Toilettenstopp einlegten, kam nicht überall gut an!
No rules anymore in cycling LOL. Probably because some riders attacked when the peloton stopped to pee. Pogacar will be super angry tonight at the interviews, you can bet.#TDF2025 pic.twitter.com/jDKgF8F9sQ
— Mihai Simion (@faustocoppi60) July 16, 2025
Ein gutes Beispiel für den modernen Radsport? Zumindest für die immense Bedeutung der Tour de France. Es ist das wichtigste Rennen der Welt, wo Erfolg oder Misserfolg große Folgen haben können. Während der Tour wird mit Haken und Ösen gekämpft. Attacken in der Verpflegungszone, die Konkurrenz beim Verpflegen blockieren oder nun die Attacke, als Leader stoppten. Die Tour ist so bedeutungsvoll und so hart umkämpft – da darf man sich offenbar in keinem Moment sicher fühlen.
Die Nachbesprechung wird präsentiert von JOIN – der #1 KI Trainings-App für RadfahrerInnen



