Im Winter steckte man die Ziele für die Saison 2022 ab. Erstmals konzentriert sich das Team Bora-hansgrohe bei einer Grand Tour voll auf Gesamtwertung. Das Podium beim Giro d’Italia wurde als großes Ziel ausgegeben, das Team für die Italien-Rundfahrt voll darauf ausgerichtet. Gleich drei potenzielle Podiumskandidaten werden ins Rennen geschickt, so sah es der Plan schon im Winter vor. Neben Emanuel Buchmann sind Wilco Kelderman und Jai Hindley dabei – beide standen bereits auf dem Podium des Giro.
Dazu waren seit Winter Lennard Kämna, Giovanni Aleotti und Ben Zwiehoff fest für den Giro eingeplant und haben sich auch darauf vorbereitet. Reibungslos lief die Vorbereitung nicht, Corona, Erkältungen und Stürze haben an vielen Stellen die Teams ausgebremst, so auch bei Bora-hansgrohe. Dennoch ist der Giro-Kader beim einzigen deutschen WorldTour-Team in großen Teilen so, wie im Winter geplant. Wir stellen die Mannschaft hier vor.
Ben Zwiehoff – der Berghelfer

„Ben hat einen Quantensprung nach vorn gemacht“, sagt Jens Zemke. Der Ex-MTBler hat den Umstieg auf die Straße vollzogen. Ist mit 28 Jahren nun voll in der WorldTour angekommen. „Die Form stimmt, das konnten wir bei der Tour of the Alps sehen“, sagt Zemke. „Für Ben ist es wichtig, dass er die erste Woche gut übersteht, denn für die Berge kann er ein sehr wichtiger Helfer sein“. Dass er auch in der Ebene wertvoll sein kann, zeigte Zwiehoff beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt, als er für Sam Bennett im Finale noch lange Tempo machte. Zwiehoff wird in einem Twitter-Tagebuch täglich unsere Fragen beantworten und einen Einblick in seinen Helfer-Job während des Giro d’Italia geben.


