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Patrick Konrad – Berg-Helfer

Patrick Konrad (Foto: Anderl Hartmann)

„Patrick ist selbst ein Fahrer, der bei einer Grand Tour in die Top10 fahren kann. Im Giro muss er seine eigenen Ambitionen hinten anstellen und ist als Helfer gefragt“, sagt Zemke. Für Konrad ist das keine ungewohnte Rolle, der Österreicher war schon häufiger Helfer, zuletzt auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. „Da hat man gesehen, dass die Form bei Koni stimmt. Er hat lange gearbeitet und musste dann am Ende doch selbst noch für das Ergebnis sorgen. Ein achter Platz bei diesem Rennen ist mehr als achtbar und seine Endschnelligkeit erneut von Vorteil gewesen“, lobt Zemke den 31-Jährigen.

Beim Giro wird Konrad vor allem in den Bergen gefordert sein. „Wir wollen schon, dass er im Hochgebirge lange vorn mitfahren kann. Er soll und wird sich für Lenni und Aleks voll aufopfern, kann aber auch mal Freigang bekommen, wenn es passt“, so Zemke. Mit Konrad als letztem Helfer für Kämna und Vlasov will man in den Bergen möglichst lange zu dritt vorn dabei sein – denn schnell entstehen Situationen, in denen ein Helfer enorm wichtig sein kann.

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