Anton Palzer – Berghelfer beim Lieblingsrennen

Der Hype um den Skibergsteiger Anton Palzer ist längst abgeebbt. Zwei Jahre ist der 30-Jährige nun Radprofi, hat sich angepasst und weiterentwickelt. „Seine Leistungskurve steigt, er hat auch inzwischen ein recht gutes Rennverständnis. Nur, ihn mal in eine Spitzengruppe zu bekommen, hat bislang noch nicht so richtig funktioniert“, sagt Zemke.
Dass Palzer für den Giro nominiert wurde, zeigt das Vertrauen, das man in ihn hat. „Toni ist ein wenig der Nachfolger von Ben Zwiehoff, wenn wir den Kader mit dem vergangenen Jahr vergleichen“, sagt Zemke. „Er ist in der Lage zu bestehen und es kann sein, dass er in den Bergen wichtig wird. Gerade wenn es in die Höhe geht, das kann er gut“, so Zemke.
Für Palzer ist der Giro eines der ganz großen Ziele seiner zweiten Sport-Karriere. „Er ist extrem heiß drauf. Sein Trainer sagt, er ist bereit und ich bin mir sicher, dass Toni sich voll reinhauen wird“, so Zemke. Dass Palzer sich durchbeißen kann, hat er in seinem ersten Jahr bewiesen, als er trotz Sturz die Vuelta beendete.


