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Van der Poel und Philipsen – Alpecin-PremierTech 2/2

Jasper Philipsen
(Foto: © Cor Vos)

Am Freitag holte sich Mathieu Van der Poel mit einem starken Solo den Sieg bei der E3 Saxo Classic, am Sonntag jubelte Jasper Philipsen in Wevelgem. Eine perfekte Ausbeute, nur eine Woche vor der großen Flandern-Rundfahrt. Insgesamt läuft es für das belgische Team bei den Klassikern 2026 exzellent.

Für Van der Poel wurde es in Harelbeke am Ende allerdings knapp, die Verfolger hätten ihn wohl eingeholt, hätten sie zusammengearbeitet. Das taten sie nicht, und so konnte sich der Niederländer den Sieg holen. Dass es knapp wurde, lag nicht etwa daran, dass Van der Poel keinen guten Tag hatte. Satte 446 Watt über 90 Minuten sei er gefahren, postete er auf Instagram. Irre!

Dass es knapp wurde, lag an der Konstellation im Rennen. Van der Poel folgte der Attacke von Tim van Dijke am Taaienberg, musste anschließend lange allein im Gegenwind das Tempo machen und die Lücke zu den Ausreißern schließen. Viel Hilfe bekam er dort auch nicht und machte sich dann allein auf den Weg – bei Gegenwind (leicht von der Seite) in Richtung Ziel. Die Gruppe dahinter war klar im Vorteil – bärenstarke „Trettiere“ wie Florian Vermeersch und Per Strand Hagenes und Jonas Abrahamsen. Beeindruckend, dass Van der Poel es so durchziehen konnte!

Möglicherweise wollte der Niederländern gar nicht schon am Taaienberg angreifen, sah sich dann aber durch die Attacke von Van Dijke gezwungen, mitzugehen. Als Top-Favorit hat die Konkurrenz ihn ohnehin in die Position gebracht, das Rennen kontrollieren zu müssen – für Van der Poel erwies sich Angriff meist als die beste Verteidigung. Auch diesmal, auch wenn es am Ende wirklich knapp wurde!

Bei Gent-Wevelgem lief es dann für das Team Alpecin-PremierTech am Sonntagsrennen nahezu perfekt. Van der Poel voraus, Philipsen in der Gruppe dahinter. Taktisch das ideale Szenario und sie spielten es clever! Philipsen hatte dann sogar noch Florian Senechal als Leadout – stark gemacht und ein verdienter Erfolg.

In Flandern am Sonntag ist dann wieder Van der Poel der Teamkapitän, doch in Roubaix sollte man auch mit Philipsen rechnen. Für das niederländische Team läuft es bei den belgischen Rennen bislang herausragend, nun wollen sie es auch bei den Monumenten zeigen.

Die Erkenntnisse werden präsentiert von: CyclusTools

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