Im Winter steckte man die Ziele für die Saison 2022 ab. Erstmals konzentriert sich das Team Bora-hansgrohe bei einer Grand Tour voll auf Gesamtwertung. Das Podium beim Giro d’Italia wurde als großes Ziel ausgegeben, das Team für die Italien-Rundfahrt voll darauf ausgerichtet. Gleich drei potenzielle Podiumskandidaten werden ins Rennen geschickt, so sah es der Plan schon im Winter vor. Neben Emanuel Buchmann sind Wilco Kelderman und Jai Hindley dabei – beide standen bereits auf dem Podium des Giro.

Dazu waren seit Winter Lennard Kämna, Giovanni Aleotti und Ben Zwiehoff fest für den Giro eingeplant und haben sich auch darauf vorbereitet. Reibungslos lief die Vorbereitung nicht, Corona, Erkältungen und Stürze haben an vielen Stellen die Teams ausgebremst, so auch bei Bora-hansgrohe. Dennoch ist der Giro-Kader beim einzigen deutschen WorldTour-Team in großen Teilen so, wie im Winter geplant. Wir stellen die Mannschaft hier vor.

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Giovanni Aleotti – ein Talent als Allzweckwaffe

Giovanni Aleotti

Der 22-jährige Italiener ist eines der großen italienischen Talente. „Giovanni ist jung, aufstrebend, loyal, bescheiden. Er weiß, wofür er das tut“, ist Zemke voll des Lobes. Aleotti besitzt ohne Frage so viel Talent, dass er irgendwann selbst der Leader sein kann. Bei Eintagesrennen, oder Rundfahren – das muss man abwarten. Vielleicht ein Fahrertyp wie Maximilian Schachmann. Aber Aleotti ist noch nicht soweit. Er muss noch lernen, das weiß er selbst. Und auch das macht ihn zu einem wichtigen Helfer. Als Italiener ist der Giro für ihn von großer Bedeutung.

Im Team hat er eine wichtige Rolle. Er ist bergfest, kann in flachem und hügeligem Terrain Tempo machen und ist auch für die Positionierung der Kapitäne von Bedeutung. Aleotti kann alles, das macht ihn vielseitig einsetzbar. Er kann auch mal in den Bergen in eine Gruppe gehen und dann im Finale dem Leader helfen. Sind die Kapitäne aus dem Kampf um den Gesamtsieg raus, wird er auch selbst Freiheiten bekommen.

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